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Allgemein alltägliches Pilgern

Kann man in Alltag pilgern?

Erste spontane Antwort: „Nein, natürlich nicht!“

Vor einigen Tagen hatte ich einen Termin in Schönberg und kam an der Kirche vorbei.
In Schleswig-Holstein sind die Kirchen während der Woche ja meist geschlossen – aber ich dachte mir, einen Versuch ist es wert …

Evangelisch-lutherische Kirche in 24217 Schönberg

Und siehe da – die Kirchentür stand einladend offen!
Also hinein …
Ganz alleine mit dem Geruch der alten Holzbänke, mit dem Licht, dem Altar … Platz nehmen auf einer der Bänke … den Blick zentriert – und die Gedanken plötzlich auch!
Tief atmen … Ruhe innen und außen … Zeit steht still.

Plötzlich kommen Leute hinein … ich bin zurück in der geschäftigen Welt.

Dankbar für diese Momente voller Achtsamkeit verlasse ich die Kirche; mit neuer Kraft und vielen Gedanken.
Hat Pilgern nicht etwas mit diesen besonderen Momenten zu tun?
Mit bewussterem Wahrnehmen? Mit „Entschleunigen“?

Neue Antwort auf obige Frage: „Ja, das geht!“

Ich werde es „alltägliches Pilgern“ nennen und mal schauen, wie oft es mir gelingt und was es mit mir macht.
Auf jeden Fall hilft mir diese Idee bereits damit klar zu kommen, dass ich meine große Tour noch nicht beginnen konnte. Und das ist ja schon mal was!

Von holundra

Phytotherapie • Hildegard von Bingen • Alchemie • Kunstgeschichte • Tier & Natur

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