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Hab da mal was ausprobiert

kleine Radtour auf dem Pilgerweg

Das #wirbleibenzuhause fällt jeden Tag schwerer – und Tagesausflüge sind in Schleswig-Holstein ja erlaubt.
Vor einigen Tagen hatte ich mich daher spontan entschieden eine Radtour zu zwei Stationen des Pilgerwegs zu machen. Ich wollte wissen, wie es sich anfühlt, in Corona Zeiten unterwegs zu sein.

Beim Fahren über Land war alles ganz normal.
Mein erster Halt war die St. Jürgen Kirche in Gettorf.
Ein recht monumentales Gebäude für den kleinen Ort.

St. Jürgen Kirche in Gettorf

Ich stellte das Fahrrad ab und ging zur Tür. Ein laminierter Hinweis „Offene Kirche“ mit Verhaltensregeln. Davon wurde ja berichtet – die Kirchen sind für ein stilles Gebet geöffnet! Der Griff zu Klinke belehrte mich eines besseren – abgeschlossen! Und kein weiterer Hinweis.

Merke: In diesen Zeiten ist es noch wichtiger sich vorher genau zu informieren!
Na gut, dann erstmal weiter.

Gut Altenhof
Eckernförder Bucht – stürmischer Ostwind

Hier am Hundestrand waren recht viele Leute, die aber alle gut Abstand halten konnten. Je näher ich der Innenstadt kam, desto mehr Spaziergänger und Radfahrer waren unterwegs.
In der Fußgängerzone fühlte ich mich komisch. Die vielen schönen kleinen Geschäfte hatten wieder geöffnet. Es waren auch Leute unterwegs – für Eckernförder Verhältnisse aber eher wenig.
Mein Ziel war die schöne St. Nikolai Kirche.

St. Nikolai in Eckernförde
Blick in Richtung Fußgängerzone/Einkaufsstraße

Zuletzt war ich in der Adventszeit hier – da konnte man auch noch rein …
Ja, auch hier hatte ich kein Glück.
Also bleibt nichts anderes als abzuwarten!
Weiter ging es Richtung Hafenspitze …

Rundsilo am Hafen

Wenn Ihr mal nach Eckernförde kommt, dann achtet auf die vielen Engel, die auf den Gebäuden sind!

Zum Abschluss schaute ich bei der Bonbonkocherei vorbei. Die war ebenfalls geschlossen. Kann ich verstehen – in dem Laden ist es völlig unmöglich Abstand zu halten! Immerhin haben sie draußen einen Automaten aufgestellt, und ich konnte mir einen Lolli ziehen. 🙂

Naschi gibt es zum Glück immer!

Mein Fazit der Tour:
Klar, ich kann auf dem Pilgerweg unterwegs sein. Da fühlt es sich auch gut an alleine zu sein. Aber die Stimmung in den „Etappenzielen“ ist eben doch anders als sonst. Dass die Restaurants geschlossen haben, finde ich nicht so dramatisch; verpflegen kann man sich bei den Bäckereien und Lebensmittelgeschäften. Aber geschlossene Kirchen sind traurig!

Also schwelgen wir weiter in Erinnerungen und warten geduldig auf die weitere Entwicklung.

Nütschanix!


Von holundra

Phytotherapie • Hildegard von Bingen • Alchemie • Kunstgeschichte • Tier & Natur

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